Ein Welpe zieht ein

Ein Welpe zieht ins neue Zuhause ein !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unsere Welpen lieben kuschelige Körbchen und mögen am

liebsten welche, die einen breiten, gepolsterten Rand haben

oder höhlenartig sind.

Achten Sie bitte aus hygienischen Gründen darauf,

dass das Körbchen waschmaschinentauglich ist.

 

 

 

Die erste Nacht

Lassen Sie Ihr Hundekind in der ersten Nacht in der noch fremden Umgebung bitte nicht alleine. Stellen Sie entweder eine Hundebox neben ihr Bett, in dem der Welpe schläft oder schlagen Sie Ihr Nachtlager ein, zwei Nächte dort auf, wo Ihr Hund in Zukunft schlafen soll. So können Sie den Welpen trösten, wenn er Heimweh bekommt - umso schneller wird sich bei Ihnen zuhause eingewöhnen.

 

Fressplatz

Ihr Welpe braucht einen Futter- und einen Wassernapf. Gut geeignet halten wir Porzellan- oder Edelstahlschüsseln, da sie leicht zu reinigen und lebensmitteltauglich sind. Die Schüsseln sollten auf einem leicht zu säubernden Bodenbelag stehen, denn Wassertropfen auf dem Boden lassen sich nicht vermeiden.

 

 

Stubenreinheit

Je regelmäßiger Sie Ihren Tagesablauf gestalten, desto schneller wird Ihr Welpe stubenrein werden.

Füttern Sie Ihren Welpen jeden Tag zur selben Zeit. Danach beobachten Sie den kleinen Kerl 20 bis 30 Minuten, denn innerhalb dieses Zeitfensters wird er sich meist lösen müssen.

Sobald Ihr Welpe unruhig wird, im Kreis läuft oder auffallend herumschnüffelt, bringen Sie ihn SOFORT nach draußen. Auch nach jedem Schlafen muss er gleich ins Freie gebracht werden, sowie nach jedem Spielen, denn Bewegung regt die Verdauung an.

Grundsätzlich gilt: Alle zwei Stunden sollten/müssen Sie mit dem Welpen hinaus gehen – und wenn „es“ passiert ist, loben Sie ihn überschwänglich.

Nachts kommt Ihr Welpe am besten in seinen "Zimmerzwinger", wo Sie ein Eckchen mit Zeitungspapier auslegen können, noch besser eignen sich Krankenunterlagen 20 lagig.

Darf der Kleine mit ins Schlafzimmer,dann stellen Sie eine Hundebox neben Ihr Bett. Eine Box hat den Vorteil,

gegenüber einem Körbchen, das er sich nicht unbemerkt in einer Zimmerecke lösen kann. Er wird jedoch seinen Schlafplatz nicht beschmutzen und sich deshalb lautstark melden, wenn er "muss".

Dann heißt es schnell sein: Den Welpen hochnehmen und sofort hinaus tragen. Glauben Sie mir, Sie haben keine Zeit mehr, sich anzuziehen ...

Schnell muss es gehen, denn Ihr Welpe muss dringend sein Geschäftchen verrichten. Auf diese Art und Weise lernt Ihr Welpe am Schnellsten, sich zu melden - später auch tagsüber. Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass Unglücke geschehen. Dann hat schlicht Ihre Überwachung nicht funktioniert, den Welpen trifft da keine Schuld.

Bestrafen Sie ihn also bitte nicht, nur weil sie zu langsam oder nicht aufmerksam genug waren. Mit der beschriebenen Konsequenz und der nötigen Geduld wird Ihr Welpe sicherlich bald verstehen, was Sie von ihm erwarten und stubenrein werden

 

 

Spaziergänge

Gehen Sie einen Schritt, macht Ihr Pudel-Welpe sechs Schrittchen. Unternehmen Sie daher nur kurze Spaziergänge. Welpen scheinen unermüdlich zu sein; dass sie sich dabei überfordern, bekommen unerfahrene Besitzer oft gar nicht mit.

Vergessen Sie bitte nie: Ihr Welpe ist noch ein Baby. Knochen und Gelenke sind noch weich und werden schnell überlastet. Das kann zu Gelenk- und Knochenproblemen führen.

 

Weniger ist hier auf alle Fälle mehr. Übermäßiges Treppensteigen und Springen sollten bis zu einem Alter von etwa einem Jahr tabu sein. Sehen Sie sich schon im Vorfeld nach einer guten Hundeschule um, die eine Welpenspielstunde anbietet. Seien Sie bei der Auswahl kritisch! Bisher gibt es leider keine einheitliche Zertifizierung. Es gibt viele gute Angebote, aber auch viele schlechte. Am Besten, Sie beobachten im Vorfeld den Ablauf einer solchen Spielstunde und entscheiden in Ruhe, wo Sie sich am besten Aufgehoben fühlen. Auf keinen Fall sollten Welpen jeder Größe unbeaufsichtigt miteinander spielen. Machen Sie sich bewusst: Ein 12 Wochen alter Pudel-Welpe wiegt wesentlich weniger als ein gleich alter Schäferhund oder Labrador. Hier können schlimme Unfälle geschehen.

 

Spielzeug

Verschluckte Fremdkörper sind die häufigste Unfallgefahr, denen Ihr Welpe ausgesetzt ist. Achten Sie beim Spielzeugkauf unbedingt darauf, dass es nicht zerkaut bzw. in Einzelteile zerlegt werden kann. Und denken Sie immer daran: Welpenzähnchen können mehr Dinge zernagen, als Sie glauben. Und: Hände sind kein Spielzeug! Viele Welpen beißen gerne in Hände. Was beim Welpen noch nett und lustig ist, wird beim erwachsenen Hund schnell zum Problem. Lassen Sie das In-Hände-Beißen deshalb von vornherein nicht zu, und lenken Sie Ihren Welpen sofort mit interessantem Spielzeug von seinem Tun ab. Wenn das nicht gelingt, brechen Sie das Spiel ab. Auf diese Weise lernt Ihr Pudel schnell, dass Hände und andere Körperteile tabu sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Freude ist groß, aber man sollte daran Denken:

 

Der Welpe verliert schlagartig seine gewohnte Umgebung, seinen gewohnten Tagesablauf, seine Geschwister, die Mutter, seine vertraute Umgebung, seine menschlichen Bezugspersonen. Er kommt in eine völlig neue, unbekannte Umgebung und muss zu neuen Personen Vertrauen fassen.

 

Bitte haben Sie Geduld und Verständnis für den kleinen Welpen und bitte laden sie nicht alle Nachbarn und Verwandte in den ersten Wochen ein um den kleinen Kerl zu begutachten!

Geben sie ihm Zeit sich in aller Ruhe einzugewöhnen, seine neue Umgebung stressfrei zu erkunden und mit ihnen gemeinsam neue Abenteuer zu erleben.

Ich habe mich bemüht die Welpen mit möglichst vielen Eindrücken und Alltagsdingen vertraut zu machen. Das schafft einen selbstbewussten und starken Charakter.

 

Holen Sie Ihren Welpen möglichst vormittags ab – so kann er bei Tageslicht seine neue Umgebung erobern.

 

Machen Sie sich schon vorab Gedanken, wo Ihr Welpe in Zukunft schlafen soll. Der Platz sollte frei sein von Zugluft, am Besten in einer Zimmerecke und trotzdem mittendrin, denn Hunde sind neugierig und wollen alles mitbekommen, was im Haushalt geschieht.

 

Wir empfehlen, einen ein kleines Welpengitter mit Körbchen, Wassernapf und Spielzeug aufzustellen. Dorthin kann sich Ihr Welpe zurückziehen, wenn er müde ist. Und Sie können ihn dort sicher unterbringen, wenn Sie einmal keine Zeit haben, Ihren Welpen zu beaufsichtigen. Welpen sind wie Krabbelkinder: Nichts ist vor ihnen sicher – im Welpengitter kann ihnen nichts Schlimmes passieren. Was nichts mit wegsperren zu tun hat. Ist Ihr Welpe dann älter und hat gelernt, dass etwa Stromkabel tabu sind, kann das Welpengitter einfach und schnell abgebaut werden.